| 11. September 2003
Entsprechend den dafür geltenden Kriterien führte Transit.Stopp.Wagram zwischen 4 Uhr und 22 Uhr eine Verkehrszählung an der LH 43 (Kreuzung Stettenhof - Ronthal) durch. Damit liegen aktuelle Daten vor, die eine wertvolle Argumentationsbasis in der weiteren Diskussion sind. Durch die Ergebnisse wird nachgewiesen, dass mit nicht einmal 2500 Fahrzeugen pro Tag ein Ausbau der geplanten Verbindungsstraße nicht gerechtfertigt ist.
August 2003
Verteilung eines Flugblattes zur Information der Bürger in den Ortschaften an den geplanten Trassen: in Ebersbrunn, Engelmannsbrunn, Feuersbrunn, Großmeiseldorf, Großriedenthal, Hohenwarth, Neudegg, Pfaffstetten und Radlbrunn
August 2003
Gestaltung und Druck eines Folders mit den wichtigsten Anliegen und Eckdaten zu unserer Initiative.
24. Juni 2003
"Nix is fix": Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion in Krems (Vortragssaal der Kremser Bank), gemeinsam veranstaltet von der Initiative Transit.Stopp.Wagram, der Engabrunner Bürgerinitiative und der Plattform zur Rettung des Augebietes zwischen Krems, Grafenwörth und Traismauer in Krems; am Podium: Univ.-Prof. Dr. Hermann Knoflacher, Ulrike Wögerer und Dr. Andreas Wenger; circa 100 TeilnehmerInnen, rege Diskussion
25. Mai 2003
Die Initiative Transit.Stopp.Wagram verfasst eine Stellungnahme zur geplanten Donaubrücke Traismauer und bringt diese im Rahmen der öffentlichen Auflage zur Trassenverordnung ein. Hauptkritik: Die Entscheidung für die Neuerrichtung einer Donaubrücke Traismauer-Grafenwörth anstatt für den Ausbau der bestehenden Donaubrücke Krems basiert auf einer Wirkungsanlayse, die unter vermehrter Gewichtung von Nachhaltigkeitskriterien dem Standort Krems den Vorzug geben müsste.
März/April 2003
Vernetzung mit der Engabrunner Bürgerinitiative und mit der Plattform zur Rettung des Augebietes zwischen Krems, Grafenwörth und Traismauer
15. März 2003
Transit.Stopp.Wagram organisiert eine Informationsveranstaltung im Dorfzentrum Gösing mit einem Experten aus dem Bereich Verkehrsplanung (Dr. Robert Kölbl, Institut Prof. Hermann Knoflacher, TU Wien), der die Behauptung, die Straße wäre eine rein "regionale Verbindung", widerlegt und vor den regionalwirtschaftlichen Nachteilen derartiger Durchzugsstraßen warnt. (circa 150 TeilnehmerInnen)
11. März 2003
Gespräch Transit.Stopp.Wagram mit Baudirektor Stipek, NÖ Landesregierung
25. Feber 2003
Pressefahrt durch die von den Trassenvarianten betroffene Landschaft in der Großgemeinde Fels am Wagram; Versendung einer umfangreichen Pressemappe
23. Feber 2003
Gespräch der Initiativen Transit.Stopp.Wagram und Engabrunner Bürgerinitiative (EBI) mit Hofrat Zibuschka und Bürgermeister Riedl in Grafenwörth; eine Planskizze mit rund 8 Varianten.
16. Feber 2003
Informationsveranstaltung von Transit.Stopp.Wagram mit Bürgermeister Sauerstingl und LAbg. Fasan in Fels (circa 120 TeilnehmerInnen)
11. Feber 2003
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll versichert in einem Brief, "dass die diskutierte neue Straßenverbindung momentan nicht über das Stadium einer Idee hinausgeht und keine Planungsaktivitäten gesetzt werden."
9. Feber 2003
Umbenennung der Initiative von "Transitforum Wagram" auf "Transit.Stopp.Wagram".
Die Gemeinde Kirchberg am Wagram hat bis dato noch keinen Trassenplan erhalten.
Beginn der Unterschriften-Aktion, Beginn der Transparente-Aktion.
2. Feber 2003
Die Initiative erweitert sich mit Vertretern aus der Großgemeinde Fels am Wagram und aus Großriedenthal, weitere Gemeinden sollen dazugewonnen werden. Es besteht übereinstimmend die Meinung, dass keine der vorliegenden Varianten akzeptabel ist, sondern grundsätzlich die Sinnhaftigkeit der Straße in Frage gestellt werden soll. Vertreter aus Engelmannsbrunn hören zu diesem Zeitpunkt erstmals, dass auch ihr Gemeindegebiet von einer der Varianten betroffen ist.
30. Jänner 2003
Informationsveranstaltung der Engabrunner Bürgerinitiative (EBI) in Engabrunn
24. Jänner 2003
1. Presseaussendung "Weinregion Wagram - Zerschneidung für eine neue Bundesstraße in die Landeshaupstadt?"
19. Jänner 2003
Die am 5. 1. 2003 zunächst unter dem Namen "Transitforum Wagram" gegründete Initiative organisiert eine Informationsveranstaltung in Gösing, zu der der mit dem Variantenstudium beauftragte Straßenplaner, Dipl.-Ing. Oismüller, Bürgermeister Sauerstingl und die Bürgermeister der Anrainergemeinden eingeladen werden - großes Interesse (circa 200 TeilnehmerInnen) seitens der Bevölkerung der Gemeinden Fels am Wagram und Engabrunn (Bürgermeister Pfeiffer, NAbg. Höllerer) → Ergebnis: Die BürgerInnen geben deutlich zu verstehen, dass sie kein Interesse an einer Variantendiskussion haben, sondern dass sie informiert werden wollen, warum eine derartige Straße durch ihre Gemeinde gebaut werden soll; ebenso deutlich kommt zum Ausdruck, welche Haltung die Bevölkerung von ihren Gemeindevertretern erwartet.
9. Jänner 2003
Eine Argumentesammlung von Dipl.-Ing. Fritz Mascher und Dipl.-Ing. Christa Schmid, in der in 10 Punkten die Sinnhaftigkeit der geplanten Staßenverbindung widerlegt wird, wird Bürgermeister Sauerstingl und anderen Vertretern der Gemeinde Fels am Wagram als fachliche Unterstützung zur Verfügung gestellt.
5. Jänner 2003
Erste Versammlung von 14 Gösinger BürgerInnen zu diesem Thema - Brief an den Bürgermeister, in dem dieser aufgefordert wird, ehebaldigst eine Informationsveranstaltung zur geplanten Straße für die Ortsbevölkerung abzuhalten - Vorschlag: 18. oder 19. Jänner im Dorfzentrum Gösing.
3. Jänner 2003
Leopold Blauensteiner recherchiert im Gemeindeamt Fels am Wagram, was mit diesem NÖN‑Artikel konkret gemeint sein könnte; eine Planskizze mit 3 Varianten auf Basis der ÖK 50 liegt der Gemeinde vor.
23. Dezember 2002
Artikel in NÖN Nr. 52/2002: "Horn und Hollabrunn rücken näher an St. Pölten" ... Hier können die BürgerInnen erstmals erahnen, dass sie von einem derartigen Vorhaben betroffen sein könnten.
11. Dezember 2002
Informations- und Diskussionsveranstaltung in Horn für Bürgermeister der Gemeinden zwischen Ziersdorf und Straß sowie für Vertreter aus Horn und Hollabrunn; die Bürgermeister der Gemeinden Großriedenthal, Fels am Wagram und Kirchberg am Wagram sind dabei nicht anwesend.
Herbst 2002
Wirtschaftskammer Horn und Wirtschaftskammer Hollabrunn tragen ihren Wunsch nach einer besseren Straßenverbindung nach St. Pölten an das Land NÖ heran. |